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Ergebnis Ausbildungsumfrage 2011
(PDF, 469 KB) (Dokument-Nr.: 93497)
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Auch in 2011 wird sich der Ausbildungsmarkt positiv entwickeln. Dafür sprechen die gute Konjunktur und der steigende Fachkräftebedarf.
Das bedeutet: Die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz sind glänzend.
Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, mehr lernschwächere Jugendliche in betriebliche Ausbildung zu integrieren und mehr leistungsstarke Jugendliche für die betriebliche Ausbildung zu gewinnen.
Leider gehört es auch zur Realität auf dem Ausbildungsmarkt, dass nach wie vor zu viele Jugendliche nicht ausbildungsreif sind. Umso bemerkenswerter ist, dass nahezu 70 Prozent der Betriebe in der Region inzwischen nicht mehr ausschließen, neue Ausbildungsplätze auch mit lernschwächeren Jugendlichen zu besetzen.
In unserer Online-Ausbildungsumfrage, die bundesweit durchgeführt wurde und an der sich insgesamt 14.000 Unternehmen beteiligt haben, wurde deutlich, dass über 20 Prozent der Unternehmen mehr ausbilden wollen, nur etwa 15 Prozent weniger und 65 Prozent ihr Ausbildungsangebot aufrecht erhalten.
Auch in unserer Region ist die Fachkräftesicherung mit 55 Prozent das entscheidende Motiv für die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Die Mehrheit der Unternehmen ist sich bewusst, dass sie selbst aktiv um den Fachkräftenachwuchs werben muss. Binnen Jahresfrist ist der Anteil der Betriebe, die Handlungsbedarf sehen, deutlich auf knapp 60 Prozent gestiegen. Die Wege, die sie dabei gehen, sind vielfältig. Viele kooperieren mit Schulen und wollen das Praktikumsangebot für Schüler ausweiten.
Zunehmend Sorge bereiten in allen Branchen die sozialen Kompetenzen. Die Unzufriedenheit mit der Leistungsbereitschaft, der Belastbarkeit und der Disziplin mancher Schulabgänger steigt seit 2006 kontinuierlich an. Fast die Hälfte der Unternehmen sieht darin Grund zur Klage.
Fazit: Unsere Ausbildungsumfrage zeigt: Nach Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise treten die Schwächen des Bildungssystems, wie mangelnde Ausbildungsreife und unklare Berufsvorstellungen der Jugendlichen, umso deutlicher hervor. Der im Herbst 2010 verlängerte Ausbildungspakt setzt daher zu Recht den Schwerpunkt, alle Talente und Potenziale besser als bisher zu erschließen.
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