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AUS- UND WEITERBILDUNG

Go.for.europe feiert Erfolg der dreijährigen Projektphase

Abschlussveranstaltung_2011_06_09 Zoom


Die Konkurrenz zwischen den Unternehmen um qualifizierten Nachwuchs hat sich aufgrund des demographischen Wandels verschärft. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe wird es immer wichtiger sich als modernen und attraktiven Ausbildungsbetrieb in der Region zu präsentieren. Im Zuge dessen spielen Auslandspraktika während der Ausbildung eine zentrale Rolle, denn wer berufliche Erfahrungen im internationalen Kontext sammelt, hat später viele Vorteile bei der Karriere.

Seit Juli 2008 hat sich Go.for.europe, ein Gemeinschaftsprojekt der Baden-Württembergischen Kammern und Verbänden, für Auszubildende und Unternehmen in Baden-Württemberg als kompetente und gut vernetzte Service- und Beratungsstelle mit Zweigstellen in Stuttgart, Waiblingen und Konstanz etabliert. Insgesamt konnten während der dreijährigen Projektphase über 400 Auszubildende mit Unterstützung von Go.for.europe ein Auslandspraktikum während ihrer Ausbildung in Europaabsolvieren.

Dieser Projekterfolg wurde nun mit über 150 Auszubildenden und Akteuren aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung am 9. Juni 2011 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr im SpOrt in Bad Cannstatt gefeiert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Auslandsaufenthalte für Auszubildende – ein Marketinginstrument für die duale Berufsausbildung“. Nach einer offiziellen Ansprache vom Ministerium Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, führte die SWR3 Moderatorin Anetta Politi mit den drei Projektleiterinnen der Servicestelle – Verena König (BWIHK), Sibylle Sock (BBQ) und Franziska Panter (BWHM) – eine lebendige Podiumsdiskussion, die dem Publikum viele spannende und interessante Einblicke in die bisherige Arbeit gab. An diesem Nachmittag standen jedoch die Auszubildenden und Unternehmen im Vordergrund, die für ihre besondere Leistung im Bereich der Internationalisierung der Berufsausbildung ausgezeichnet wurden.

Go.for.europe, das vom Ministerium Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird, blickt somit nicht nur auf eine erfolgreiche Vergangenheit sondern auch in eine viel versprechende Zukunft. Das Projekt startet ab Juli 2011 bis Juni 2014 in die zweite Phase und vergrößert das bestehende Angebot durch Incoming. Neben der Entsendung von Auszubildenden nach Europa sollen zukünftig auch junge Menschen aus dem europäischen Ausland erste Einblicke in Unternehmen in Baden-Württemberg erhalten. Hierfür entstehen zwei neue Projektbüros in Stuttgart und Freiburg.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Verena König, Projektleiterin der Servicestelle in der IHK in Kostanz unter 07531 2860-157 oder per E-Mail verena.koenig@konstanz.ihk.de.

DOKUMENT-NR. 89135

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