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Der Ausbildungsmarkt boomt wie nie, auch in der Region. Die nach wie vor gute Konjunktur und der um sich greifende Fachkräftemangel sind dabei zwei zentrale Faktoren. Jugendliche haben daher die besten Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. In einer bundesweiten Umfrage über Internet, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Auftrag gegeben hatte und an der sich rund 14.000 Unternehmen beteiligt haben, bekundeten über 20 Prozent der Unternehmen, dass sie noch mehr ausbilden wollen als bisher; 65 Prozent der Betriebe werden ihr aktuelles Lehrstellenangebot aufrecht erhalten und nur 15 Prozent werden weniger ausbilden.
Aus der Region Hochrhein-Bodensee haben sich 103 Unternehmen an der Umfrage beteiligt. Davon wollen 34 Prozent mehr, rund 56 Prozent gleich bleibend und 11 Prozent weniger ausbilden als im vergangenen Jahr.
Gerade die Fachkräftesicherung spielt bei den Betrieben in der Region dabei eine große Rolle. Für weit über die Hälfte der Firmen ist das ein entscheidendes Motiv, wieder mehr auszubilden. Doch Sorgen bereiten den Unternehmen die mangelnden sozialen Kompetenzen der jugendlichen Lehrstellenbewerber. Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Disziplin seien bei vielen Schulabgängern recht schwach ausgeprägt, beklagen viele Personalleiter der Betriebe in der IHK-Region. Trotzdem haben die Firmen ihre Bereitschaft erkennen lassen, neue Ausbildungsplätze auch mit lernschwachen Jugendlichen zu besetzen.
„Nachdem die Konjunktur wieder angezogen hat, zeigen sich die Schwächen des Bildungssystems. Viele Schulabgänger müssen nachqualifiziert werden und so mancher hat gar keine Vorstellung vom eigenen Berufswunsch. Wir müssen daher dafür sorgen, dass wir bei den Jugendlichen deren Talente wecken und ihre Potenziale für den zukünftigen Ausbildungsberuf besser erschließen. Dazu können unsere angebotenen Bildungspatenschaften zwischen Schulen und Unternehmen eine wichtige Rolle spielen“, sagt dazu Jan Glockauer, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei der IHK.
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Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.