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2. HALBJAHR 2011

Landesbeste Auszubildende in Ulm geehrt

landesbeste2011 © ULLI SCHLIEPER Zoom


Zum fünften Mal zeichnete der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) die besten Nachwuchskräfte im Land aus. Anfang Dezember wurden 116 punktbeste Auszubildende ihrer jeweiligen Berufe, die alle ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen haben, sowie deren Ausbildungsbetriebe vor mehr als 650 geladenen Gästen im Congress Center Ulm im Rahmen einer Feierstunde geehrt. In seiner Ansprache würdigte Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid die herausragenden Leistungen der Landesbesten: „Die hervorragenden Ergebnisse der baden-württembergischen Prüflinge zeigen einmal mehr, wie hoch die Qualität der betrieblichen Ausbildung in den Unternehmen im Südwesten ist und wie ernst die Betriebe ihre Verantwortung zur Qualifizierung ihres Fachkräftenachwuchses nehmen. Gemeinsam mit der Wirtschaft wird die Landesregierung im Bestreben um den Bildungsaufbruch an den Schulen in Zukunft viel bewegen, um die Ausbildungsreife der jungen Menschen zu verbessern. Dass sich diese Bemühungen lohnen, sieht man nicht zuletzt an den heute hier Geehrten, die Vorbilder sind.“ Aus dem Bezirk der IHK Hochrhein-Bodensee waren neun ehemalige Auszubildende in Ulm ausgezeichnet worden. Vizepräsident Thomas Conrady war extra nach Ulm angereist, um den angehenden Fachkräften persönlich zu gratulieren. Ausgezeichnet wurden Roberto Capozza, Automobilkaufmann, Gohm-Graf Hardenberg GmbH, Singen, Bianca Mittner, Beiköchin, Ausbildungszentrum Kiesenbach, Albbruck, Melanie Dibke, Drogistin, dm-drogerie markt, Konstanz, Clemens Wetterau, Fachkraft für Süßwarentechnik, Kraft Foods, Lörrach, Raphael Fehrenbach, Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann, EffCom AG, Radolfzell, Jasmin Kropf, Köchin, Gasthaus „Fuchshöhle“, Bad Säckingen, Markus Döbele, Produktionsmechaniker – Textil, Global Safety Textiles GmbH, Waldshut, Katharina Schäuble, Reiseverkehrskauffrau, Reisebüro Geiger, Waldshut und Walter Steinhauer, Verfahrensmechaniker für Kunststoff, Aptar Ing.Erich Pfeiffer GmbH, Radolfzell. Clemens Wetterau, Jasmin Kropf und Walter Steinhauer wurden als Bundesbeste im Dezember auch noch in Berlin geehrt.

Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist, besonders auch für die mittelständischen IHK-Betriebe, das beste Instrument zur eigenen Fachkräftesicherung und der Schlüssel, um die zukünftigen Anforderungen anzugehen, wie beispielsweise den Fachkräftemangel und die Herausforderungen des demographischen Wandels. Davon ist BWIHK-Präsident Dr. Kulitz überzeugt: „Hervorragende junge Fachkräfte, wie unsere Landesbesten, sind die richtige Antwort auf eine der wichtigsten Fragen der Zukunft unserer Wirtschaft in Baden-Württemberg.“

IHK-Erhebungen zeigen, dass der Südwestwirtschaft in den kommenden Jahren bis zu 300.000 Fachkräfte fehlen werden. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Fachkräftebedarf in der Realität wesentlich höher als die Zahl der verfügbaren Kräfte am Markt ist. Somit stehen nicht nur den Landesbesten, sondern allen rund 48.000 IHK-Absolventen des Abschlussjahrgangs 2011 aufgrund ihrer hervorragenden Qualifikationen viele berufliche Möglichkeiten offen.

DOKUMENT-NR. 101441

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16.05.2012

EU-Klimapolitik muss verlässlich bleiben

Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.