. .
Illustration

1. HALBJAHR 2009

Frauen in der Chefetage

Frauen in Führungspositionen sind dünn gesät und mit steigender Position sinkt der Anteil weiterhin. Bis ungefähr zum dreißigsten Lebensjahr entspricht der Anteil junger Frauen in leitenden Positionen dem der männlichen Kollegen. Danach aber sinkt diese Quote auf ein anhaltend niedriges Niveau, obwohl Kompetenzen, Qualifikationen und Wissen eine hervorragende Ausgangsbasis für die berufliche Karriere von Frauen bilden. Dies gilt gleichermaßen für Entscheidungspositionen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Jahr 2007 waren in Deutschland noch nicht einmal ein Drittel (29 Prozent) der Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft und öffentlichem Dienst weiblich, in Baden-Württemberg im selben Jahr sogar nur 21,6 %. Keines der größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland hat eine Vorstandsvorsitzende.

Im Gegensatz dazu klingen die Aussagen der neuesten Hoppenstedt-Studie sehr positiv, wonach sich der Anteil von Frauen an Managementpositionen in Deutschland innerhalb der letzten 13 Jahre (seit 1995) immerhin auf fast ein Fünftel verdoppelt hat. Durch die wachsende gesellschaftliche Akzeptanz neuer Lebensmodelle und die positiven Ansätze einer familienbewussten Politik werden sich die Chancen für Frauen noch weiter erhöhen, eine Spitzenposition auf dem Arbeitsmarkt zu erreichen.

"Will die Wirtschaft des Landes auch künftig im globalen Wettbewerb bestehen, kommt sie am Wirtschaftsfaktor „Frau” nicht vorbei", ließ unlängst Wirtschaftsminister Ernst Pfister verlauten und lässt seinen Worten gleich Taten folgen.

Am 25. Juni 2009 wird er das Grußwort bei einer Veranstaltung sprechen, die von der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und der Kontaktstelle Frau und Beruf/Handwerkskammer Konstanz zum Thema "Ich bin dann mal da! – Frauen in der Chefetage" veranstaltet wird.

In ihrem Impulsreferat spricht Prof. Sissi Closs, Professorin für Informations- und Medientechnik an der Hochschule Karlsruhe zum Thema "Konkurrenz und Akzeptanz als weibliche Führungskraft". Prof. Sissi Closs ist Geschäftsführerin der Comet-Firmengruppe, München. Sie gehört zu den führenden Experten für Online-Dokumentation in Deutschland

An der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligen sich neben Prof. Sissi Closs, Sabine Becker, Oberbürgermeisterin der Stadt Überlingen, Dr. Antje von Dewitz, GF VAUDE GmbH & Co. KG, Tettnang, Bianca Fattler, Metallbaumeisterin und GF B. + J. Fattler, Schönwald, Dr. Lotte Habermann-Horstmeier, Direktorin Steinbeis Transferzentrum Unternehmen & Führungskräfte, Villingen-Schwenningen und Dr. Renate Neumann-Schäfer, GF Alcan Packaging Singen GmbH.

Eingeladen sind Führungskräfte und am Thema Interessierte sowie Frauen "auf dem Weg in die Chefetage".

Die Wirtschaftskammern wollen die insgesamt positive Entwicklung beim Ausbau weiblich besetzter Führungspositionen unterstützen und mit dieser Veranstaltung einen weiteren Beitrag leisten.

Veranstaltungsort:

Hotel RIVA, Seestraße 25, Konstanz

Information:

Tel. 07531 / 2860 0

Tel. 07531 / 587 251

DOKUMENT-NR. 12627

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: +49 7531 2860 163
  • Fax: +49 7531 2860 41163

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • IHK SERVICE

Mit dem Formular können Adressen aus dem Mitglieder-Stamm der IHK und aller Handelsregisterbetriebe bundesweit bestellt werden. Die Geschäftsbedingungen für die Bestellung sind ebenfalls enthalten. Download

Formulare und Publikationen für die Außenwirtschaft

Bestellung von Außenwirtschaftsformularen
mehr

Ehrenurkunden für Mitarbeiter(innen)

Ansichtsexemplar und Bestellformular für die Urkunde mehr

Unsere Leitlinien

Den Neugierigen gehört die Welt! Schön, dass Sie dazu gehören.
mehr

  • WIRTSCHAFT IM SÜDWESTEN

  • JAHRESTHEMA 2012

  • THEMA DER WOCHE

16.05.2012

EU-Klimapolitik muss verlässlich bleiben

Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.