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STANDORTPOLITIK

Region gut positioniert

Branchen, deren Schwerpunkt auf Forschung und Innovation gerichtet sind, werden gut aus der Krise herauskommen und weiterhin ausgezeichnete Zukunftsaussichten haben. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie „Deutschlands Zukunftsbranchen 2009”, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) für ausgewählte 35 Wirtschaftszweige durchgeführt hat.

„Die globale Wirtschaftskrise hat für viele Unternehmen tiefe Einschnitte mit sich gebracht. Dennoch werden speziell die innovations- und forschungsintensiven Branchen nach einer Auszeit gestärkt aus der Krise hervorgehen”, beschreibt Professor Dr. Michael Hüther, Direktor des IW, die aktuelle Situation. Die Studie „Deutschlands Zukunftsbranchen” wurde erstmals im Jahr 2007 durchgeführt. In der nunmehr publizierten, aktualisierten Neuauflage wurden 35 ausgewählte Branchengruppen hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit verglichen. In diese Analyse wurden hierbei sowohl die wichtigsten makroökonomischen Branchenfaktoren und Wachstumstreiber als auch die Ergebnisse einer qualitativen Bewertung durch eine Expertengruppe mit 60 Ökonomen einbezogen.

Auf den ersten Plätzen des Ranking der Wirtschaftszweige mit dem größten Zukunftspotenzial finden sich die Medizin-, Mess- und Regeltechnik/Optik (MMStR), die Pharmaindustrie und der Maschinenbau. Alle drei Wirtschaftszweige sind in der Region Hochrhein-Bodensee stark vertreten und spielen als regionaler Wachstums- und Beschäftigungsmotor traditionell eine bedeutende Rolle. Unter den TOP 15 der wichtigsten Zukunftsbranchen, die auch für die Region von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind, befinden sich darüber hinaus die Chemieindustrie, die Logistikbranche sowie die Gesundheitswirtschaft. Insgesamt gesehen verfügt die Region Hochrhein-Bodensee somit über ein hohes Potenzial an Unternehmen, die nach der IW-Studie darauf bauen können, gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise herauszukommen und gute Zukunftsaussichten zu haben.

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DOKUMENT-NR. 13200

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