Sonderumfrage des DIHK

Auswirkungen des Brexit

Im Rahmen seiner jährlichen Unternehmensumfrage "Going International" hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag eine Sonderauswertung zum Brexit durchgeführt. Die drei wichtigsten Ergebnisse daraus sind:
  • Die Geschäftsperspektiven im Vereinigten Königreich sind deutlich negativ.
  • Der Freie Warenverkehr und eine geringe Bürokratie sind Prioritäten für die Verhandlungen.
  • Fast jedes zehnte Unternehmen plant Investitionsverlagerungen. 
Der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird nach Einschätzung der deutschen Unternehmen einen deutlichen Dämpfer für den Handel von Waren und Dienstleistungen mit sich bringen. Die Geschäftsperspektiven der Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich verbunden sind, gehen aktuell deutlich zurück.
Erwartete zusätzliche Kostenbelastungen durch Zölle und Steuern sowie eine zunehmende Bürokratie an der neuen Grenze Europas werden die Geschäfte auf beiden Seiten negativ beeinflussen. Wie groß dieser Effekt sein wird, hängt maßgeblich von den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ab.
Ungeachtet des konkreten Verhandlungsergebnisses plant schon heute jedes zehnte Unternehmen eine Verlagerung von Investitionen aufgrund des Brexits von Großbritannien vor allem nach Deutschland oder in andere Länder des EU-Binnenmarktes.
Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie in der Broschüre "Auswirkungen des Brexit: Erfahrungen und Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Geschäft mit dem Vereinigten Königreich", die Sie aus der Rubrik "Weitere Informationen" herunterladen können.