1. Halbjahr 2017

Pharma und Chemie treffen Verwaltung

Das traditionelle Jahrestreffen der Geschäftsführer der Chemie- und Pharmaunternehmen am Hochrhein mit Spitzenvertretern aus der Verwaltung fand am 21. Februar 2017 bei der Novartis Pharma Produktions GmbH in Wehr statt. Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) trafen sich zahlreiche Führungspersönlichkeiten zu einem ersten Gedankenaustausch im neuen Jahr. Gastgeber war Dr. Martin Renner, Geschäftsführer der Novartis Pharma Produktions GmbH. Unter der Leitung von Thomas Conrady, Präsident der IHK, diskutierten u. a. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrätin Marion Dammann, die Oberbürgermeister der Städte Lörrach, Rheinfelden und Weil am Rhein, Bürgermeister Michael Thater (Wehr) und Dr. Tobias Benz (Grenzach-Wyhlen) sowie die Vertreter der in den beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut ansässigen Chemie- und Pharmaunternehmen.
Positive Geschäftserwartungen für das Jahr 2017 
Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Informations- und Gedankenaustausch über die aktuelle wirtschaftliche Lage am Hochrhein und die Geschäftserwartungen der Unternehmer für das Jahr 2017. Prof. Dr. Claudius Marx, Hauptgeschäftsführer der IHK, präsentierte dazu die jüngsten Umfrageergebnisse der Kammer. Die anwesenden Unternehmensvertreter bestätigten großteils den von der IHK für die Gesamtregion aufgezeigten, positiven konjunkturellen Verlauf zum Jahreswechsel 2016/2017 mit guten Auslastungen der Kapazitäten und ebenso guten Geschäftserwartungen für das begonnene Jahr.
Regionalplanung grenzüberschreitend führen 
Einig waren sich die anwesenden Firmenvertreter darin, dass die Kooperation zwischen den Unternehmen, aber auch mit den Behörden in der Region sehr gut läuft. Deutlich wurde, dass alle Akteure die Steigerung der Attraktivität der die Landkreise Lörrach und Waldshut umfassenden Wohn- und Arbeitsregion als wichtige Aufgabe erachten, dies vor allem, um bei aktuellen als auch potenziellen Fachkräften, die von der hiesigen Wirtschaft dringend benötigt werden, punkten zu können, denn der Wettbewerb der Standorte um Produktionskapazitäten und Fachkräfte wird weiter zunehmen. Angesprochen wurden hierbei die Themen Verkehrsinfrastruktur, Flächenpolitik, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, regionale Schulentwicklung und Integration. Als dringend erforderlich wurde zudem angesehen, die Regionalplanung im Sinne einer trinationalen Metropolregion grenzüberschreitend zu führen und die Entwicklungen diesseits wie jenseits des Rheins in die Planungen aufzunehmen.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, IHK-Präsident Thomas Conrady sowie Gastgeber Dr. Martin Renner mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hochrheintreffens.